Desenzano del Garda
Desenzano del Garda

Das hübsche Städtchen ist eine Perle der „Riviera bresciana“ am Gardasee. Desenzano erstreckt sich auf Moränenhügeln am Westende des Sees und liegt gegenüber der Halbinsel Sirmione und der Punta del Vo. Schon während der Bronzezeit (XXI. – XIX. Jh v. Chr.) befanden sich hier Pfahlbauten. Archäologische Reste bezeugen, daß sie kulturelle Zeichen der Polada-Kultur waren, die sich in der Poebene von venetien bis Piemont verbreitete. Der Orstname desenzano hat einen römische Herkunft und zahlreiche archäologische Zeugnisse hinterlassen.
Im Mittelalter war Desenzano heftig umstritten von den mächtigen Städten Verona und Brescia. In der ersten Hälfte des XV. Jh. ging das Städtchen an die Venezianer Republik über und erlebte eine blühende wirtschaftliche Entwicklung, nicht zuletzt wegen seiner wichtigen Rolle als Kornmarkt. Das heutige Desenzano ist ein lebhaftes Fremdenverkahrszentrum, das interessante architektonische und historische Sehenswürdigkeiten bietet. Das milde Klima läßt hier eine üppige Begetation gedeihen, u.a. typisch mediterrane Pflanzen wie Lorbeer, Olivenbäume, Palmen und Oleander.


Ausgedehnte Weingärten bedecken die Hügel, in der Umgebung, wo insbesondere die Weißweine „Tokajer“ und „Lugana“ angebaut werden. Desenzano ist ein beliebter Luftkurort, den die Touristen das ganze Jahr besuchen. Das städtchen besitz einen malerischen Jachthafen sowie gute Schiffs und Straßenverbindungen. Mittelpunkt der kleinen Stadt ist die Piazza Malvezzi. Auf den alten Hafen Blicken die Lauben des ehemaligen Rathauses von Giulio Todeschini. Der Platz wird vom Denkmal für Angela Merici (XV. – XVI. Jh.), der Gründerin des Ursulinenordens, beherrscht.
Im Hintergrund erhebt sich die mittelalterliche Burg (XIV. – XV. Jh.), die auf einem römischen Castrum errichtet wurde und von dem die Mauern und die Türme erhalten sind. Die Pfarrkirche Santa Maria Maddalena stammt aus dem XVI. Jh. und wurde von dem architekten Giulio Todeschini entworfen.Das Platz wird vom Denkmal für Angela Merici (XV. – XVI. Jh.), die auf einem römischen Castrum errichtet aus dem XVI. Jh. und wurde von dem Architelten Giulio Todeschini entworfen. Das dreischiffige Innere enthält ein wertvolles Letztes abendmahl von Tiepolo, ein Gemälde von Zenon Veronese, Celesti und anderen Meister. Im Palazzo Bagatta, heute Rathaus, bewundert man eine wunderschöne Grablegung, vermutlich ein Werk von Palma dem Jüngeren. Von römischen Vergangenheit Desenzanos zeugt die wunderschöne römische Villa aus dem III. – IV. Jh.
Sie wurde Anfgang 1920 endeckt, und die architektonischen Reste erlauben eine Rekostruktion der verschidendn Räume: das Oktagon, das Peristyl, die apsidialen Säle, das Nymphäum, die Bibliothek und das Tablinum. Sehr interessant die wunderschönen farbigen Mosaikfußböden, die allergorische Szenen, geometrische Motive, Jagd und Fischszenen darstellen.

Antiquarium

Antiquarium

In einem Gebäude neben der römischen Villa befindet sich seit 1971 das antiquarium. Man kann zahlreiche Reste bewundern, die im Borgo Regio entdeckt wurden, einem der ältesten Stadtteile....

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