| Die wunderschöne Isola del Garda ist die größte Insel des Sees und befindet sich nicht weit von der Halbinsel San Fermo. Sie wird von den Grosti gesäumt, malerischen Felsen, die von Zypressen und einer überragt werden. Die Insel ist Privatbesitz und kann deswegen nicht besichtigt werden, sondern man darf sie lediglich umhafren. Sie gehört zu dem romantischen Landschaftsbild des Gardasees mit ihren Buchten und der wunderschönen und üppigen Vegetation, die sie völlig einhüllt. Südlich der Insel erheben sich aus dem See sie sog. Scogli dell’Altare. Sie wurden so genannt, weil hier einmal im Jahr eine Messe gehalten wurde, der die Fischer von ihren Booten aus beiwohnten.
Die Insel ist einen Kilomtere lang und 60 m breit und war schon von den Römern besiedelt. Im Hochmittelalter schenkte Karl der Große sie den veronesischen Mönchen von S. Zenone. Später ging sie von Friedrich I. an Bienio Manerba über. Danach wurde die Insel ein Räubernest, und im XIII. Jh. gründete der hl. Franziskus hier eine Einsiedelei. Deswegen wurde die Isola del Garda als „Insel der Mönche“ bekannt. Wahrscheinlich kamen auch der hl. Antonious aus Padua und der Veroneser Scaligern suchte. Im XV. Jh. verwandelte der hl. Bernhardin aus Siena das Gebäude in ein Kloster. Danach wurde die Insel Sitz einer Theologieschule und wechselte mehrmals den Besitzer.
Zum Schluß erwarb sie die Familie Borghese, die den Architekten Luigi Revelli mit den Bau einer fürstlichen Villa beauftragten. Das prächtige Gebäude, nahc den heutigen Besitzern Villa Cavazza gennant, ist in venezianischen Stil gehalten und erinnert an den Palazzo Ducale; sie wurde 1901 fertiggestellt und besitzt einen riesigen Park, in dem die charakterische Vegetation des gardasees gedeiht. Im Süden, nahe der Rocca Manerba und vor der Punta Belvedere, befinden sich die Insel San Biagio und die Felsen, die als Conigli bekannt sind.
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