| Die Ortsteile, die die Gemeinde von Manerba bilden, befinden sich im Mittelpunkt der Valténesi und gipfeln in dem charakterischen Vorgebirge, das den westlichen Teil von der Desenzano-Bucht abgrenzt. Diese Gegend wurde in der Vergangenheit „Athenischen Tal“ genannt, wegen der honen Landschaftswerte und der heiteren mediterranen Umgebung, die der attischen Landschaft ähnelt. Der Orstname leitet sich vermutlich von Minerva arx her, mit Bezug auf die mächtige Burg, die das Vorgebirge beherrschte. In der Umgebung wurden Spuren von gallisch-römischen Siedlungen gefunden. Mit Sicherheit war der Ort während der Kaiserzeit ein bevorzugter Sommerzen errichteten.
Das Vorgebirge von Manerba fällt mit steilen Felswänden zum See hin ab. Vom Ortsteil Montinelle führt eine Straße auf den Gipfel des Vorgebirges, der eine bezaubernde Aussicht auf den Gardasee, zur Halbinsel von Sirmione, zum Monte Baldo und auf die Voralpen bietet. Hier befinden sich ein Eisenkreuz und die Reste einer hochmittelalterlichen Burg. Die ehemals langobardische Festung hielt später lange Zeit der Belagerung der Franken stand und wurde Zeuge des Aufstands gegen die Brescianer (XIII. Jh.) und des Kampfes zwischen Guelfen und Ghibellinen (XIII. Jh.). Der unaufhörliche Verfall der Festung begann in der zweiten Hälfte des XVI. Jahrunderts. 1787 wurde die Burg vollkommen abgerissen, als die Zerstörung amtlich angeordnet wurde, um die Gefahr der Räuber auszuschalten, die in der Burg Schultz gefunden Hatten.
Kirche Santa Lucia
Im Vorort Balbiana befindet sich die Kirche Santa Lucia, die äußerst schlichte romanische Bauformen mit halb-kreisförmiger Apsis und spitzem Turm aufweist.....
Kirche Santa Lucia
Pfarrkirche Santa Maria
Im Ortsteil Pieve Vecchia erhebt sich die Pfarrkirche Santa Maria, die trotz offensichtlicher Umbauten die romanische Anlage aus dem XI. Jahrundert bewahrt hat....
Pfarrkirche Santa Maria
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