| Der Ort befindet sich im oberen Teil der Valténesi auf einem Bergrücken, der die Buchten von Salò und Manerba trennt. Die Umgebung von San Felice war schon in prähistorischer Zeit besiedelt, aus der Spuren von Pfahlbauten, Reste der römischen Epoche und eine alte Nekropole gefunden wurden. In der Nähe befindet sich die schöne Ortschaft Portese und die malerische Isola del Garda. Die ganze Gegend besizt beachtliche Land-schaftswerte und bietet eine wunderschöne Aussicht auf den unteren Teil des Gardasees und die Buchten von Salò und Manerba, wo die aus dem See aufragende Burg das Profil von Dante Alighieri zeichnet. Das Rathaus (Palazzo Comunale) aus dem XVII. Jh. und die kleine Kirche San Fermo des XV. Jh. mit einem Fresko von Giovanni da Ulma und die Pfarrkirche aus dem XVI. Jh. mit einem Gemälde von Romanino, das eine Madonna mit Heiligen darstellt, und Gemälden von C. Carloni und Bertanza sind architektonish und künstlerisch sehr interessant. Das wichtigste Gebäude ist die Wallfahrtskirchen Madonna del Carmine, die man über eine porphyrgepflasterte Straße erreicht. Der romanisch-gotische Bau besitz eine Vorhalle und einen schönen Campanile. Das einschiffige Innere bewahrt gotische Bogen und einen herrlichen Freskenzyklus des XIV. – XV. Jh. Die wertvollsten fresken stammen von dem berühmten Maestro di S. Felice und stellen Heilige und eine Verkündigung dar.
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