| Die Ortsteile der Gemeinde Tignale dehnen sich auf einer gewellten Ebene aus, die das Westufer des Gardasees beherrscht. Die herrliche Landschaft ist durch Felsenhänge mit Wasserfällen gekennzeichnet. Der Wald wechselt mit Oliven – und Obstbäumen ab, und man kann einen schönen Ausblick auf den oberen Teil des Sees genießen. Der See ist von hohen Bergen, idyllischen Buchten und Halbinseln umgeben, deren Hintergrund die sanften Moränenhänge des Garda – Beckens bilden. Im V. Jh. Chr. War Tignale von Galliern besiedelt, und während der römischen Epoche hing der Ort vom Brescianer „Municipum“ ab. Später errichteten die Veroneser Scaliger eine Festung und danach ging Tignale an die Visconti, das Episkopat von Trient und die Republik Venedig über. Der eichtigste Bau ist die Wallfahrtskirche Madonna di Monte Castello auch „Castellana del Garda“ genannt. Der malerische Komplex befindet sich auf einen Hügel, dessen westliche Wand senkrecht zum See anfällt. Die Umgebung biete ein wunderschönes Panorama; die Kirche stammt aus dem XIV. Jh. und wurde vermutlich auf den Resten eines antiken Tempels errichtet. Im Mittelalter wurde hier eine Festung gebaut, die später in eine Kirche umgewandelt wurde. Unter den wertvollen Kunstwerken befinden sich Gemälde von Palma den Jüngeren, Alessandro Campi und Fresken der Veroneser Schule aus dem XIV. Jh.
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